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Abara Banaba Information - GERMANY

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ABARA BANABA - Our Homeland Banaba 

Motto: "Keiaki Waaki!" (Keiaki Waaki!)     Meaning: Strive to Prosper

Logo Definition: The golden star represents the Sun, which is a Banaban totem.  The circular shape represents the Banaba Island and a traditional fishing hook that symbolizes the Banabans survival through the generations. The blue colour symbolizes the Banabans as a people of the sea.

- GERMAN -

ABARA BANABA INFORMATION BROCHURE

 

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BANABANS Die Banabans heute…

 

Die Banabans und ihr Heimatland sind heute in Vergessenheit geraten. Derweil leiden die Menschen immer noch unter einer der weltweit größten Umweltzerstörungen und Menschenrechtsverletzungen. Die phosphathaltigen Ablagerungen ihrer Insel Banaba und die Knochen ihrer Vorfahren liegen heute verstreut auf den Feldenr der Farmen von Australien, Neuseeland und Großbritannien.

 

Über 80 Jahre wurde auf Banaba Phosphat abgebaut. Die Regierungen von Großbritannien, Australien, Neuseeland und vieler anderer Länder haben durch den Verkauf der phosphathaltigen Erde und den daraus resultierenden Profiten in der Landwirtschaft Millionen von Dollar eingenommen. Den Banabans blieb  so gut wie nichts.

 

Auf den Inseln Rabi und Banaba gibt es keine Unterstützung und keine angemessene Infrastruktur für eine zukunftsorientierte Entwicklung. Dadurch ist das tägliche Leben der Banabans ein permanenter Kampf um das Überleben. Menschliche Grundrechte wie Erziehung und Gesundheitsversorgung gelten als Luxus. Die Isolation der beiden entlegenen Volksteile hat nur zu ihrer weiteren Ignorierung geführt und den Niedergang des Volkes der Banabans beschleunigt. 

Den Banabans sind  von der Zerstörung ihrer Heimatinsel durch den Phosphatabbau als einziges Erbe nur Hind

 

ernisse  geblieben, Hinterlassenschaften der beteiligten Regierungen, die für weitere Unterdrückung sorgen und jede Aktion unterbinden, die auf Gerechtigkeit dringt.  Die Banabans haben keine eigene Stimme. Politisch geteilt unterstehen sie heute  den beiden Pazifik Staaten Fiji und Kiribati.  

 

Heute sehen sich die Banaban mit einer der größten Herausforderungen in ihrer Geschichte konfrontiert: Das Überleben ihres eigenen Volkes steht auf dem Spiel. Für sie ist der Kampf um Gerechtigkeit noch lange  nicht vorbei.

 

 

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 Ziele  -   ABARA BANABA

Ist eine Interessenvertretung, die als Stimme für die Banabans – eine Minderheit im Reigen der Dritte Welt Nationen -  auftritt. Abara Banaba besteht aus Ältesten, geführt vom Rabi Council of Leaders, Landbesitzern,  ernannten Sprechern und Akademikern. Wir begrüssen und unterstützen öffentliches Engagement  im Bestreben  um:

  • Gerechtigkeit  und eine bessere Zukunft für das Volk der Banabans
  • Die Wiederherstellung der Umwelt auf Banaba und eine nachhaltige Entwicklung der Insel Rabi
  • Bewahrung von Gleichheit und  Zusammenhalt für alle Banabans
  • Das kulturelle Erbe und die ethnische Identität der Banabans zu erhalten
  • Eine weltweite Stimme für die Banabans und öffentliches Engagement

Araba Banaba möchte die Banabans bei ihren Anstrengungen unterstützen. Es ist die Verantwortung jedes Einzelnen von uns, dafür zu sorgen, dass die uns allen so wichtigen Menschenrechte den Banabans nicht vorenthalten werden. Dies ist ihre Geschichte, die erzählt werden muß. Bitte unterstützen sie die Banabans, damit sie nicht länger das vergessene Volk des Pazifiks bleiben

 

BANABANS, ihre Geschichte
 
Die Banabans sind ein indigenes Volk und stammen von einer kleinen Insel im Pazifik, die Banaba bzw. Ocean Island genannt wird. Im Jahr 1900 stellte man fest, dass die Insel fast vollständig aus reinem Phospat besteht. Diese schicksalhafte  Entdeckung führte zu einem 80 Jahre andauernden Phosphatabbau durch die Regierungen von Großbritannien, Australien und Neuseeland

Während des zweiten Weltkrieges eroberten die Japaner die Insel, die damals aufgrund ihrer kostbaren Phosphatvorräte als die reichste der Welt galt. Die Dörfer der Banabans wurden zerstört, ein Fünftel der Bevölkerung umgebracht und der Rest auf andere Südseeinseln verschleppt. Dort wurden sie in Arbeitslagern interniert.

Nach dem Ende des Krieges 1945 verbrachte  die britische Kolonialregierung die verbliebenen Banabans auf die Insel Tarawa. Eine Rückkehr auf ihre Heimatinsel Banaba wurde verweigert. Die Kolonialregierung nutze die japanische Invasion als Entschuldigung, um sich der Banabans zu entledigen, da sie dem geplanten  weiteren Phosphatabbau auf Banaba nur  im Wege gestanden hätten.

Die Banabans wurden kurzerhand auf eine andere Südseeinsel umgesiedelt, Rabi rund 3000 Kilometer südlich in der Fiji Gruppe gelegen. Ein Besuch ihrer ehemaligen Heimatinsel war ab sofort  nur noch mit Erlaubnis der britischen Kolonialregierung möglich.

1965 erhob das Volk der Banabans Klage gegen die Kolonialregierung vor dem britischen Gerichtshof. In einem der längsten Zivil-Prozeße der britischen Justizgeschichte kam der Richter zwar zu dem Ergebnis, dass den Banabans Unrecht widerfahren sei, es aber außerhalb seiner Macht stünde, die britische Regierung zur Verantwortung heranzuziehen. Erst 1981 erhielten die Banabans eine kleine Kompensation. 

Während des Gerichtsprozesses  kämpften die Banabans auch auf einem anderen Gebiet um Gerechtigkeit. Sie baten  die Britische Regierung um die Unabhängigkeit. Und wieder wusch die Britische Regierung ihre Hände in Unschuld. Sie überließ dem Gouverneur der Kolonie und dem neu gegründeten Ministerrat die Entscheidung. Der sprach sich gegen die Unabhängigkeit der Banabans aus und zerstörte damit all ihre Hoffnungen.


 

Die BANABANS…

 

Und warum die Regierungen von Australien, Neuseeland, Großbritannien und Japan es vorziehen, dass die Geschichte der Banabans vergessen bleibt

 

In unserer heutigen Gesellschaft  ist die Geschichte der Banabans und ihre  ungerechte Behandlung durch vier mächtige Nationen kaum zu glauben.

 

Die jetzige Generation hat den Vorteil der späten Einsicht und die moderne Technologie, die globale Vernetzung und Kommunikation auf einem nie zuvor erlebten Standard erlaubt. Mit der fortschreitenden Globalisierung erleben wir auch, wie klein unsere Welt ist  Die internationale Gemeinschaft, insbesondere diejenigen Länder, die für diese humanitäre und ökologische Katastrophe verantwortlich sind, spielen eine wichtige Rolle und tragen entsprechende Verantwortung, um den Banabans bei der Überwindung der Schwierigkeiten zu helfen, die ein direktes Resultat des Phosphatabbaus  sind.

 

Ursprünglich wurde der Phosphatabbau ab 1900 von einer privaten britischen Gesellschaft betrieben. 1920 wurde diese Gesellschaft aber von der britischen, australischen und neuseeländischen Regierung aufgekauft. Die drei Länder bildeten anschließend ein Konsortium, die sogenannte British Phosphate Comission und beuteten das Phospat auf Banaba bis 1981 aus. Sie unternahmen überhaupt keinen Versuch, die Insel zu sanieren und  wieder bewohnbar für die Banabans zu machen

 

Diese Tatsachen möchten die genannten  Regierungen nicht hören. Für sie sollten die Banabans am besten das bleiben, was sie sind:  Das vergessene Volk des Pazifik